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Stolperschuhe® (V.i.G.)
Bündnis für Frieden und Menschenrechte

Kai Tölle
Wernher-von-Braun-Straße 17
59399 Olfen

Mail: info@stolperschuhe.org
web: www.stolperschuhe.org
Facebook: www.facebook.de/stolperschuhe

Bankverbindung
Empf.: Stolperschuhe
IBAN: DE93 4016 4528 2751 2911 00
BIC: GENODEM1LHN
Inst.: Volksbank Lüdinghausen-Olfen e.G.

Neue Entwicklungen rund um das Aktionsbündnis

Veröffentlicht am 06.01.2019

Stolperschuhe plant und setzt um - Projekte 2019

Am 05. Januar 2019 fand das erste offizielle Treffen des noch kleinen Aktionsbündnisses für Frieden und Menschenrechte statt. Teilgenommen haben neben dem Gründer und Markeninhaber Kai Tölle und dessen unterstützende Eltern, der Bürgermeister der Stadt Olfen sowie zwei weitere politisch aktive Geister der Kommunal- und Kreisebene. Die Ergebnisse können sich lesen und sehen lassen.

Zu Beginn stellte sich Kai Tölle kurz persönlich vor und ging fließend in die Beweggründe, Planungen und Ziele des Aktionsbündnisses Stolperschuhe über. Der seit 25 Jahren in Olfen lebende Kaufmann im Groß- und Außenhandel erklärte, dass das Projekt seit Oktober eine eingetragene Marke mit der Hauptaufgabe der Organisation von politischen Veranstaltungen ist. Weitere Aufgabenfelder wie die Förderung von Kunst und Kultur, Bildung und Erziehung, Natur und Umwelt, Frieden und Menschenrechte, Gesellschaft und Politik, Demokratie und Freiheit füllen die Marke mit Inhalten. Dabei ist der Fokus auf überparteiliche Arbeit gelegt, d.h. Stolperschuhe lädt sowohl "un"politische wie politische Körperschaften ein, für Frieden und Menschenrechte zu arbeiten. Abgerundet wird das Profil des Bündnisses durch die Sammlung von Spenden jeglicher Art zu zukünftigen Kampagnen, um gemeinnützige Vereine und Organisationen sowie die Arbeit des Aktionsbündnisses zu unterstützen.

Im weiteren Verlauf wurden Fragen zur politischen Ausrichtung der Stolperschuhe beantwortet. Hierzu stellte der werdende Handelsfachwirt klar, dass "Frieden und Menschenrechte" partei-, religions- und gesellschaftsübergreifende Interessen darstellen und ein Denken in "Schubladen" klar abgelehnt wird. Kai Tölle begegnet den Menschen an sich, nicht deren politischen, religiösen oder gesellschaftlichen Ausrichtungen. Es geht einzig und allein um die Hervorhebung und Umsetzung der 30 Artikel der allgemeinen Menschenrechte und die darauf aufbauende Gesellschaft für Frieden und friedliche Zusammenarbeit. Eine Ausrichtung wird seitens der Marke und des Markeninhabers ausgeschlossen: "Die Arbeit für Frieden und Menschenrechte schließt automatisch eine Zusammenarbeit mit extremistischen Gruppierungen  jeglicher Couleur aus."

Nun ging es an die Gedanken, Ideen und Planungen für das neue Jahr. Zu Ostern 2019 wird es eine Neuauflage der Friedens- und Mahnmalaktion "Frieden schaffen ohne Waffen" in aufpolierter Form geben. Hierzu sind die Ideen der Umsetzung schon fixiert und die Arbeit daran in vollem Gange. Die Aktion findet an den beiden Ostertagen, also Sonntag und Montag, statt. Wie im letzten Jahr soll hier wieder die Aufmerksamkeit und Sensibilisierung zu den Themen Frieden, Krieg, Ausbeutung, Ausgrenzung und Rassismus gelenkt werden. In der aktuellen Zeit und dem Aufstreben vieler entgegengesetzter Faktoren eine immer wichtiger werdende Aufgabe. Diese Aktion wird weiterhin eine von vielen Friedensaktionen und -märschen im Bundesgebiet sein.

Des Weiteren spielt der Gedanke eines eigenen Standes zur Bekanntmachung des Aktionsbündnisses auf dem Olfener Frühlingsfest 2019 eine Rolle. Ideen zu Angebot und Ausstattung des Standes sind hier schon vorhanden, es fehlt derzeit lediglich die Rückmeldung auf eine Anfrage bei der Stadt Olfen. Herr Sendermann, Bürgermeister der Stadt, wandte hier ein, dass der Werbering derzeit in organisatorischen Arbeiten steckt, sich dann aber der Planung des Frühlingsfestes widmet. Wir bleiben hier in engem Kontakt.

Gerne würde Kai Tölle auch etwas zum 70-jährigen Bestehen des Grundgesetzes am 23. Mai 2019 umsetzen. Aufgrund der Hauptsaison seiner Arbeitnehmertätigkeit werden hier allerdings eher Ideen gegeben anstatt selbst aktiv zu werden. "Eine aktive Mitarbeit an einem möglichen Projekt zu diesem Tag stellt sich hier als fast unmöglich heraus."

Viel wichtiger ist ihm dann das folgende geschichtsträchtige Datum des 01. September 2019, dem 80. Jahrestag des Überfalls auf Polen und dem damit beginnenden 2. Weltkrieg. Die Friedensorganisationen im Münsterland besprechen sich dazu im Laufe des Januars. Angedacht und eingeplant ist eine Sternfahrt in die Friedensstadt Münster zu einer münsterlandweiten gemeinsamen Friedensaktion. Ob und wie sich die Stolperschuhe daran beteiligen, wird sich nach dem Treffen der Friedensbewegung im Münsterland zeigen. Es stehen allerdings auch eigene Ideen im Raum, die Kai Tölle gerne in Zusammenarbeit mit Kirchen, Vereinen, der Gesamtschule und der Stadt umsetzen würde, um Olfen als einen Ort für Frieden und Menschenrechte hervorzuheben und ein Zeichen gegen Ausbeutung, Gewalt, Hass, Krieg und Rassismus zu setzen. Herr Sendermann sicherte hier die Kontaktaufnahme und Verbindung zu entsprechenden Vertretern zu und sieht hier gute Möglichkeiten einer gemeinsamen Arbeit. Ob sich zum Datum hier etwas umsetzen lässt, wird sich in den kommenden Wochen zeigen.

Die Stolperschuhe möchten sich aber nicht nur auf Friedens- und Mahnmalarbeit in und um Olfen ausruhen, sondern weiter aktiv für den Beitritt der Stadt Olfen zur Organisation "Mayors for Peace" werben. Der Beitritt ist bereits im Stadtrat diskutiert worden, Herr Sendermann wird sich aufgrund des sehr positiven Eindrucks am gestrigen Abend aktiver und offensiver für den Beitritt einsetzen und das Thema auch öffentlich angehen.

Der letzte Punkt des Abends ist die Umsetzung einer einjährigen Spendenkampagne für eine gemeinnützige Organisation, welche sich für den Aufbau und die Ausstattung von Schulen in Gambia sowie Mauretanien einsetzt. Hierzu erfolgen in den kommenden Wochen organisatorische und verwaltungstechnische Umsetzungen, wie bspw. die Einrichtung eines Spendenkontos, die Gründung eines e.V. sowie der Antrag der Gemeinnützigkeit beim Amtsgericht. Die Spendenkampagne wird zum 01. Februar 2019 beginnen und 365 Tage andauern. Wie und was gespendet werden kann, wird dann zeitig bekannt gemacht.

Fazit

Alles in allem ein sehr informativer und konstruktiver Abend im Kreise toller Menschen. Die Stolperschuhe danken sehr herzlich für dieses gemeinsame Treffen und hat ein wichtiges Ziel dieses Abends erreicht: Die direkte Kommunikation mit Vertretern von Körperschaften, die sehr wichtig ist, um Vertrauen aufzubauen und erfolgreiche Arbeit umzusetzen.

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