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Recht auf Bildung

Veröffentlicht am 29.01.2019

Das Recht, zur Schule zu gehen

Es gibt viele Leute, die dafür sind, dass Kinder zur Schule gehen müssen. Und es gibt ein berühmtes Mädchen, das sogar dafür kämpft, dass Mädchen zur Schule gehen dürfen. In ihrer Heimat ist das nicht selbstverständlich: Erst vor ein paar Jahren sind in Teilen Pakistans die Stimmen lauter geworden, die behaupten, es sei „unzüchtig“, dass Mädchen in die Schule gehen. Die Leute, die das wollten, sind so stark und bedrohlich geworden, dass viele Schulen wirklich geschlossen wurden. Als Malala nicht aufhörte, sich dagegen zu wehren, wurde eines Tages ihr Schulbus angehalten. Ein Mann ist eingestiegen, hat nach ihr gefragt und dann auf sie geschossen. Das ist noch keine zwei Jahre her. Damals war Malala fünfzehn. Sie hat diesen Mordversuch überlebt, Pakistan verlassen und setzt sich inzwischen in aller Welt für das Recht ein, zur Schule zu gehen.

Für sie ist der Schulbesuch ein Recht, für das sie ihr Leben riskiert hat: Malala Yousafzai zu Besuch in Trinidad und Tobago (Quelle: Reuters)Für sie ist der Schulbesuch ein Recht, für das sie ihr Leben riskiert hat: Malala Yousafzai zu Besuch in Trinidad und Tobago (Quelle: Reuters)

Einmal haben Journalisten sie gefragt, ob sie nicht über diesem Kampf ihre eigene Kindheit verloren habe. Ihre Antwort war, dass es eher die Kinder sind, die im Müll nach etwas Verkäuflichem wühlen oder betteln müssen, die Mädchen, die schon als Kinder verheiratet werden, und alle, die im Krieg aufwachsen, die um ihre Kindheit gebracht werden. Das alles gibt es wirklich. Und sie hat recht.

Quelle: FAZ.NET 29.04.2014

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